Die besten Auswanderungsländer - Spanien

Auswanderung nach Spanien

Spanien ist nicht nur als Urlaubsort bei den Deutschen sehr beliebt, sondern auch bei Auswanderern. 4.631 Deutsche sind im Jahr 2020 nach Spanien ausgewandert. Insgesamt leben mittlerweile etwa 139.000 Deutsche im Land. Ein großer Vorteil ist deshalb der, dass sich viele deutschsprachige Ärzte hier niedergelassen haben. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass es zu Kommunikationsproblemen bei gesundheitlichen Problemen kommt.

Doch warum ist Spanien bei Urlaubern und Auswanderern so beliebt? Hauptgrund dafür dürfte das großartige Wetter sein. Durch die hohe Sonnenscheindauer ist Spanien für viele Menschen attraktiv, die aus kälteren Gebieten stammen.

An touristischen Orten, insbesondere Mallorca ist hier zu nennen, kommt man auch sehr gut mit Deutsch zurecht. Wenn man also vorhat, die meiste Zeit in touristischen Regionen zu verbringen, dann ist es kein großes Problem, die Landessprache nicht zu können. Abseits des Tourismus sollte allerdings unbedingt die spanische Sprache erlernt werden, um mit der einheimischen Bevölkerung kommunizieren zu können.

Ein großer Nachteil in Spanien ist allerdings der schlechte Arbeitsmarkt, es gibt hier gerade in der jungen Altersgruppe viele Arbeitslose. Es dürfte daher eher schwerfallen, hier einen Job zu finden. Aufgrund des starken Tourismus gibt es hier zwar viele Jobs, allerdings wird hier größtenteils nur während der Saison gesucht. Der Durchschnittslohn in Spanien ist auch etwas niedriger als in Deutschland. Die Lebenshaltungskosten dagegen sind in etwa auf deutschem Niveau. Daher lohnt es sich in den meisten Fällen nicht als Angestellter nach Spanien auszuwandern.

Da Spanien ein Mitglied der EU ist, ist es für Menschen aus dem DACH-Raum kein Problem hier zu arbeiten, auch dürfen sie sich bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Dies hat auch den Vorteil, dass man seinen Hausrat zollfrei einführen darf, sofern man seinen Hausstand mit nach Spanien nehmen möchte. Eine Containerverschiffung auf die spanischen Inseln kann jedoch eine recht kostspielige Angelegenheit werden, sodass man sich hier darüber im Klaren sein sollte, ob sich das auch wirklich lohnt, oder ob man nicht lieber die Möbel vor Ort neu kauft.

Bei längerem Aufenthalt muss dies beim Einwohnermeldeamt gemeldet werden. Um sich permanent in Spanien aufhalten zu dürfen, müssen mehrere Dinge nachgewiesen werden, wie zum Beispiel, dass man im Heimatland sozialversichert ist. Außerdem muss man über regelmäßige Einnahmen verfügen, die mindestens 661,50 Euro pro Monat betragen.

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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Rudolf Grafe

Rudolf Grafe ist Globetrotter und Experte für Online-Marketing und hat Deutschland vor 11 Jahren verlassen. In diesem Blog berichtet er über seine Erfahrung als Auswanderer und gibt Einblick in die Welt eines Digital-Nomaden.

© Rudolf Grafe